Hompage des Obst- und Gartenbauverein Aichwald e.V.

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Los geht es !!! mit der Bio-Zertifizierung

 

Der erste Schritt ist getan. Wir haben uns mit der Beutelsbacher Fruchtsaftkellerei in Verbindung gesetzt. Dazu brauchen wir jetzt Ihre Teilnahme und Mithilfe.

 

- Ertragsflächen in ar:

 

D.h. füllen Sie bitte den Erfassungsbogen aus. Die Flurstücknummern und Flurkarte erhalten Sie auf dem Rathaus. Eine Luftbildkarte (Fiona) kann über das Internet (www.geoportal-bw.de) heruntergeladen werden, dabei sind wir Ihnen gerne behilflich.

 

- Ungefährer Durchschnitt des Obstertrages

 

Diese Daten benötigen wir, erst dann können wir mit der Fruchtsaftkellerei die weitere Vorgehensweise besprechen. Falls Sie noch keine Unterlagen haben, können diese von unsere Internetseite (www.ogv-aichwald.de) heruntergeladen oder bei folgenden Adressen abgeholt werden.

 

Fam. Hackbarth, Steinäcker 2, Lobenrot, Tel. 362906 (Urlaub vom 09.03.-16.03.)

 

Markus Hailer, Hauptstr. 47, Tel. 90126630 (abends)

 

Sämtlichen Unterlagen sollten bis zum 30.03. bei o.g. Adressen abgegeben werden. Nachfolgend nochmals die grundlegenden Informationen.

 

Der Obst- und Gartenbauverein Aichwald (OGV) bietet seinen Mitgliedern an, ihre Streuobstwiesen in einem Sammelverfahren ohne bürokratischen Aufwand zertifizieren zu lassen. Wer sich an der Sammel- oder Gruppenzertifizierung beteiligen will, muss im Wesentlichen nachfolgende Dinge beachten:

 

- Der Erzeuger, das ist der Besitzer oder Bewirtschafter (Pacht) meldet alle seine Streuobstflächen mit Apfelbäumen unter Angabe von Gewann, Flurstücksnummer mit Flurkarte oder Luftbildkarte, Größe (ar), Art und Anzahl von Obstbäumen auf einem speziellen Formular beim OGV an.

 

- Nicht möglich ist, dass ein und derselbe Erzeuger z.B. einen Teil seiner Flächen mit Apfelbäumen ökologisch und einen anderen Teil konventionell bewirtschaftet; da wäre die Wahrscheinlichkeit der   Vermischung von „normalem“ und „Bio-Obst“ zu groß.

 

Der Erzeuger schließt einen Vertrag mit dem OGV-Aichwald, dessen wichtigster Punkt ist, dass sich der Erzeuger verpflichtet, die angemeldeten Obstflächen nach den EU-Öko-Verordnungen zu bewirtschaften. Das heißt vor allem, wenn überhaupt Dünge- und Pflanzenschutzmittel eingesetzt werden, dann nur die für den ökologischen Landbau zugelassenen* - diese Bedingung erfüllen so gut wie fast alle Streuobsterzeuger schon bisher und deshalb ist fast immer eine Bio-Anerkennung ohne Warte- bzw. Umstellzeit möglich.

 

- Für Obst aus Hausgärten wird die Zertifizierung nicht angeboten.

 

- Wer sich an der Sammelzertifizierung seiner Streuobstwiesen beteiligen will, muss Mitglied beim Obst- und Gartenbauverein sein oder Mitglied werden.

 

- Abnehmer des Bio-Obstes ist die Beutelsbacher Fruchtsaftkelterei. Diese übernimmt derzeit die durch den Zertifizierer anfallenden Zertifizierungskosten.

 

- Die beim OGV anfallenden Kosten werden umgelegt auf die Teilnehmer nach Größe der Grundstücke.

 

Stand 25.02.19

 

*Eine Liste der im ökologischen Landbau zugelassenen Pflanzenschutzmittel, die von der Bundesanstalt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ständig aktualisert wird, ist im Internet unter www.bvl.bund.de/infopsm abrufbar.

 

 

Alle Dukumete sind im Bereich Bio-Zertifizierung zu finden.

 

 

 

 



Jahresprogramm 2019